Sautrogregatta: „Sautrogfahren ist kein Honiglecken“. Spannende Rennen waren am Dienstag in Hart-Aschendorf zu beobachten.

Von Sandra Frank. Erstellt am 16. August 2017 (14:12)

Der Wasserstand war zwar niedrig, doch die Sautröge konnten bei der Hart-Aschendorfer Sautrogregatta zu Wasser gelassen werden.

Den Segen des niedrigen Wasserstands erklärte Moderator Franz Seidl dem Publikum: „Wir haben festgestellt, dass der Schlamm Heilkräfte hat.“ Die Vision fürs nächste Jahr: Hart-Aschendorf soll dann Kurbad werden, scherzte Seidl.

Schon die ersten Teams rissen die Hüpfburg nieder...

Seidl und sein Moderatorenkollege Markus Schüller zeigten – wie Hans Knauß im Ski-Weltcup – vor, wie‘s geht. „Das wird in Zeitlupe sein, wir wollen uns ja nicht verausgaben“, wusste Schüller, dass die beiden zu langsam für eine Zeitwertung unterwegs sein würden.

Eigentlich gehört zum Parcours nicht nur ein Match-Race, wie das Rennen zweier Boote gegeneinander in der Fachsprache heißt, sondern auch ein Lauf zur Hüpfburg. Doch gleich die ersten Teams rissen die Burg nieder, dieser Abschnitt musste gesperrt werden.

Das tat dem Spaß an der Veranstaltung aber keinen Abbruch. Die Zweierteams stürzten sich mit ihren Sautrögen in den Teich, kämpften gegen die gefährliche Strömung Richtung Südufer und legten Bestzeiten hin, obwohl Seidl anmerkte: „Sautrogfahren ist kein Honiglecken.“

Harald Zehetner und Markus Maurer paddelten am Ende am schnellsten und freuten sich über den Hauptgewinn, einen Griller.

Die Sieger

  • Mit einer Zeit von 1:35 Minuten sicherten sich Harald Zehetner und Markus Mauerer den 1. Platz.
  • Auf Platz zwei landeten Andreas Kerschl und Raphael Wickenhauser (1:43).
  • Christoph Bayer und Christian Stöckl holten sich den dritten Stockerlplatz (1:50).