Tag der Bäuerin: Appell an die Regionalität. Die Bäuerinnen im Gebiet Haugsdorf kamen in Mailberg zusammen, um Aktuelles aus der Bezirksbauernkammer zu hören. Außerdem gab es spannende Vorträge von Elisabeth Lust-Sauberer oder Birgit Böhm.

Von Romana Schuler. Erstellt am 11. März 2020 (07:32)

Zum „Tag der Bäuerin“ luden die Bäuerinnen im Gebiet Haugsdorf in den „Zum Viererkeller“ des Weingutes Brunthaler in Mailberg ein.
Kammerobmann Fritz Schechtner gab dabei einen kurzen Bericht über Aktuelles aus der Bezirksbauernkammer. Schechtner 

nahm Bezug auf die Problematik, die rund um das Coronavirus entstanden sei. Dass sich plötzlich die Regale in den Supermärkten rasch leerten, lasse erkennen, „wie notwendig vor Ort regionale Lebensmittel und landwirtschaftliche Produkte sind.“ Man müsse hier das Bewusstsein dafür schaffen, hielt Schechtner fest.

Bezirksbäuerin Elisabeth Lust-Sauberer betonte die Dringlichkeit, unseren Kindern mehr praxisorientierte Möglichkeiten zu bieten, die Erzeugung von Lebensmitteln zu verstehen.

"Ewige Treue" den Bäuerinnen geschworen

Im Mittelpunkt dieser Tagung standen die zahlreichen Ehrungen der Bäuerinnen im Gebiet Haugsdorf. Gertraud Ecker und Inge Lutz (Pernersdorf), Monika Weber (Hadres), Gabriele Lehner (Obritz), Ilse Weigel (Seefeld-Großkadolz), Waltraud Reischl und Elisabeth Himmelbauer (Untermarkersdorf) wurden für ihre langjährigen Verdienste für „Die Bäuerinnen“ ausgezeichnet.

„Ewige Treue haben wir uns geschworen“, schildern Reischl und Himmelbauer ihre Haltung als sie die Funktion vor über 25 Jahren übernommen hatten. 

Neben den Ehrungen referierte Psychologin Birgit Böhm über den Konsum von „schlechtem“ Zucker. Über das Thema „Achtsamkeit“ und über die neuen Gesundheitsangebote der Sozialversicherung für Selbstständige und Bauern (SVS) sprach Karin Schneider.