HLW-Schülerinnen stellten ihre Schule virtuell vor. An "echte" Tage der offenen Tür war auch in der Schulstadt Hollabrunn heuer aufgrund der Coronasituation nicht zu denken. Lehrer und Schüler steckten aber den Kopf nicht in den Sand und schafften virtuell Abhilfe. So auch in der HLW Hollabrunn, wo die Organisatorinnen nun Bilanz zogen.

Von Red. Hollabrunn. Erstellt am 28. November 2020 (13:08)
Screenshot/HLW Hollabrunn

Bunt, laut, gesellig und gut besucht sind sie normalerweise, die Tage der offenen Tür in der HLW Hollabrunn. Es tut sich was, im Haus. In den Küchen wird gekocht, gebacken und gemixt, im Turnsaal wird zum Mitmachen animiert und die „Kreativ-Abteilung“ performt. Auch ehemalige Schüler schauen gerne vorbei. Doch heuer musste alles anders sein.

Mehr als zwei Monate lang wurden die virtuellen Tage der offenen Tür im Rahmen des Unternehmens- und Dienstleistungsmanagements (UDLM) geplant und organisiert. Als der Termin nahte, wurde noch viel ausprobiert und getüftelt; eine schulinterne Generalprobe stellte die letzte Hürde dar.

Mehr als 60 Lehrer, Schüler sowie die beiden Sozialpädagoginnen klickten sich durch die Homepage und versuchten, in die unterschiedlichen Live-Meetings einzusteigen. „Trotz anfänglicher Probleme konnten wir die Generalprobe mit Erfolg abschließen“, berichtet Lehrerin Alexandra Fiedler vom Organisationsteam. 

Schulische Atmosphäre virtuell vermittelt

 Die UDLM-Gruppe, bestehend aus 15 Fünftklässlerinnen, und einige wenige weitere Schülerinnen waren im Haus, und schalteten sich am 27. und 28. November aus dem HLW-Gebäude live zu, andere waren von zuhause aus mit dabei. „Bedanken wollen wir uns bei allen, die – ob physisch oder virtuell anwesend – zum Gelingen der Tage der offenen Tür beigetragen haben“, betonen die Organisatorinnen Alexandra Fiedler und Nicole Guttenbrunner; „sei es im Vorfeld durch das Bereitstellen von Informationen und Dokumenten oder durch das Mitwirken am Tag der offenen Tür.“ 

In allen Live-Meetings wurden die Besucher herzlich empfangen und gut informiert. „Wir hoffen, dass diese besondere Atmosphäre unserer Schule auch virtuell vermittelt werden konnte“, so die Lehrerinnen. Infos, Videos und Präsentationen sind auf der Website www.dubisthlwhollabrunn.at weiter verfügbar.