Lösung für Engstelle: Bergauffahrende haben Vorrang. Moderne Ampelanlage bringt dem Schwerverkehr künftig Erleichterungen.

Von Günter Rapp. Erstellt am 26. September 2018 (05:02)
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An der neuralgischen Engstelle im Hohenwarther Ortsbereich werden bergauffahrende Schwerfahrzeuge künftig Vorrang heben.

Jetzt wird die Engstelle an der Ortsdurchfahrt durch eine Ampelanlage entschärft. Die notwendigen Arbeiten werden von der Straßenmeisterei Ravelsbach ausgeführt, einen Großteil der Kosten übernimmt das Land NÖ. Einem Materialkostenbeitrag in Höhe von 2.000 Euro hat der Gemeinderat zugestimmt.

Anlage mit Höhenmesser ausgestattet

„Von der Marktgemeinde Hohenwarth-Mühlbach wurde eine Lösung für diese Engstelle beantragt“, erklärt VP-Bürgermeister Martin Gudenus. „Die Ampelanlage war ein Vorschlag der zuständigen Stellen des Landes. Bergauffahrende Schwerfahrzeuge sollen dadurch die Engstelle ungehindert passieren können.“

Es handelt sich allerdings um keine Drei-Phasen-Ampel mit rot-gelb-grünem Licht, sondern um eine Anlage mit Höhenmesser. Wenn ein entsprechend großes Schwerfahrzeug die Kontrolle unterhalb des Hauses Sutter passiert, erscheint oberhalb der Engstelle ein optisches Haltesignal. „Der Bergauffahrende kann dann die Engstelle ungehindert und ohne anhalten zu müssen passieren“, schildert Franz Auer, Leiter der Straßenmeisterei Ravelsbach.

Weniger Verkehrslärm für geplagte Anrainer

„Durch das Anfahren vor der Engstelle entsteht massiver Lärm für die Anrainer, der sollte wegfallen“, so der Straßenmeister weiter. Das Haltesignal betrifft alle Verkehrsteilnehmer.

Rund 2.500 Fahrzeuge fahren täglich durch Hohenwarth, davon machen die Schwerfahrzeuge rund zehn Prozent aus.

Die Montage der Ampelanlage samt Überkopfanzeige für das Haltesignal soll ehestmöglich erfolgen.