70 Computer für Afrika gesammelt. Kaplan Bartholomäus will ausrangierte PCs nach Nigeria schicken.

Von Sandra Frank. Erstellt am 10. Februar 2020 (06:30)
Der Wille ist da, doch das Equipment fehlt in noch in Nigeria. Kaplan Bartholomäus (kleines Bild) sammelt Geld, um 70 Computer in eine Schule in sein Heimatland schicken zu können.
privat

Der Hollabrunner Kaplan Bartholomäus hat Grund zur Freude: Ein Betrieb erneuerte seine Computerausstattung, die alten PCs, 70 an der Zahl, wurden verschenkt. Da griff der gebürtige Nigerianer, der derzeit in der Hollabrunner Pfarre tätig ist, gerne zu. Denn in einer Schule in seinem Heimatland, genauer gesagt in Abakaliki im nigerianischen Bundesstaat Ebonyi, werden diese Geräte dringend benötigt.

NOEN

Die Computer samt Zubehör sind gratis, der Transport nach Afrika leider nicht. 1.950 Euro kostet es, die Geräte in das berufsbildende Institut zu bringen. Dort wird unter anderem Informations- und Kommunikationstechnik angeboten. „Die Grundausrichtung des Instituts ist es, den Jugendlichen aus ärmeren Bevölkerungsschichten beruflichen Aufstieg zu ermöglichen“, weiß Pfarrgemeinderat Manfred Eliskases Bescheid, wofür die Geräte benötigt werden. Darum hilft er dem Geistlichen, die nötige Summe für den Transport durch Spenden zusammenzubekommen.

Die Pfarre unterstützt ihren Kaplan natürlich ebenfalls, darum gibt es eine weitere Möglichkeit, dem Vorhaben finanziell unter die Arme zu greifen: „Man kann ein Gemälde des bekannten Künstlers Gottfried Laf Wurm mit dem markanten Wahrzeichen der Stadt Hollabrunn in der Pfarre erwerben“, informiert Eliskases im Gespräch mit der NÖN. So hofft die Pfarre, bald genug Geld zusammenzubekommen, um die Computer nach Nigeria schicken zu können, damit die Jugendlichen gut ausgebildet werden können.