Akustische Version des Weinmachens. Die Stadtmusik Hollabrunn hat für das Viertelfestival eine spezielle Komposition erdacht.

Erstellt am 25. Juni 2017 (18:47)
NOEN, Pfeiffer
Die Förderung des Nachwuchses ist der Hollabrunner Stadtmusik ein großes Anliegen. Im Rahmen des Konzerts „unterm Kastanienbaum“ konnten auch die Jüngsten ihr Können unter Beweis stellen.

Alle, die immer schon mal wissen wollten, wie es sich eigentlich anhört, wenn die Trauben gepresst werden oder gären, für die hatte die Stadtmusik im Rahmen des Viertelfestivals einen besonderen Programmpunkt zu bieten.

„Elektrumtata“ nennt sich die Komposition von Andreas Pranzl, die am 14. Juni im Hof der Alten Hofmühle uraufgeführt wurde. Unterstützt wurde Pranzl im Vorfeld von Matthias Lackenberger, der aus den Tonbeispielen, die bei den verschiedenen Stadien der Weinproduktion aufgenommen wurden, sogenannte Loops erstellte, also musikalische Endlosschleifen.

Sowohl das Medium als auch die Art der Präsentation waren für die Mitglieder der Stadtmusik neu. Das konnte Kapellmeister Herbert Klinger nicht daran hindern, seine Musiker gewohnt souverän auch durch diese Komposition zu führen.

Beim traditionellen „Konzert unterm Kastanienbaum“ standen Tags darauf mehr die Nachwuchsförderung und der Spaß im Vordergrund. In Kooperation mit der Musikschule und mit der Unterstützung vieler dort tätiger Lehrer, muss sich die Stadtmusik in absehbarer Zeit keine Sorgen um den Nachwuchs machen. Noch dazu, wenn man ihn pfleglich behandelt und dieser auch seinen großen Auftritt hat. Insgesamt vier im Alter unterschiedliche Besetzungen waren zu hören. Allen vier gemeinsam war, dass sie das bei strahlendem Wetter picknickende Publikum aufs Beste unterhielten. -cp-