Kein Geld für weiteren Spätzug. Die FPÖ wollte einen raschen Beschluss für den neuen ÖBB-Fahrplan, doch VP-Vize winkte ab: Gemeinden sind derzeit nicht liquid dafür.

Von Sandra Frank. Erstellt am 05. Oktober 2016 (06:28)
NÖN
Zug fährt nicht ein. Bürgermeister Erwin Bernreiter und Alfred Holcik, Geschäftsbereichsleiter der ÖBB-Infrastruktur AG, am Bahnsteig. Erst kürzlich wurde gefeiert, dass am Hollabrunner Bahnhof in die mondernste Infrastruktur investiert wurde. Mit den Verbindungen sind aber noch nicht alle zufrieden. Foto: NÖN

Das Schnellbahnangebot auf der Strecke Wien – Stockerau – Hollabrunn – Retz am Abend zu verdichten, das ist ein lang gehegter Wunsch der Region. Vorschläge, wie der Fahrplan und die dazugehörige Finanzierung aussehen könnte, gibt es bereits.

Die Stadtgemeinde Retz fasste sogar schon den Grundsatzbeschluss, sich an der Finanzierung zu beteiligen. Die Stadtgemeinde Hollabrunn behandelte dieses Thema in der  vergangenen Gemeinderatssitzung ebenfalls, nachdem FPÖ-Mandatar Christian Lausch einen Dringlichkeitsantrag einbrachte.

Ein rascher Beschluss sei notwendig, damit die Abendverbindung im neuen ÖBB-Fahrplan noch berücksichtigt werden könne. Doch Lauschs Antrag blitzte ab. „Es gibt derzeit keine Finanzierungsmöglichkeit“, so Alfred Babinsky, ÖVP-Vizebürgermeister.

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