Eckhardt reagiert auf Lausch-Scharinger-Zoff.

Von Christoph Reiterer. Erstellt am 28. September 2017 (16:00)
NÖN.at, privat
Alexander Eckhardt

„Kein Mensch ist interessiert daran, wo Nationalrat Lausch wohnt oder wie sich Stadtrat Scharinger wieder irgendeinen Skandal im Wahlkampf überlegt“, kommentiert Hollabrunns SPÖ-Klubchef Alexander Eckhardt den Streit zwischen dem FPÖ-Weinviertel-Spitzenkandidaten Lausch und FLÖ-Überläufer Scharinger. Letzterer hatte dem Freiheitlichen vorgeworfen, es mit der Meldung seines wahren Wohnsitzes nicht so genau zu nehmen. „Erstunken und erlogen“, dementiert Lausch.

Viel mehr will Eckhardt in seinem Wahlkampf, den er im Team von Kanzler Kern betreibt, über Sachthemen sprechen. Sanfter Tourismus, leistbares Wohnen, die Problematik der schlechten Einkommenssituation in der Region und eine bessere Unterstützung für die Pendler stehen da ganz oben auf Eckhardts Agenda. Mit einem „Naturpark Hollabrunner Wald“ will er Schulklassen und Tagesausflügler aus dem Großraum Wien nach Hollabrunn locken. „Mit der Umsetzung solcher Projekte könnte man die ganze Region aufwerten.“

Als einer, der selbst jeden Tag mit dem Zug nach Wien pendelt, fragt sich Eckhardt: „Wenn ich in ganz Wien um einen Euro pro Tag mit den Öffis fahren kann, warum ist das im schwarzen Niederösterreich nicht auch möglich?“

Welche Gedanken der SPÖ-Klubobmann noch hegt und was seine Mitstreiter dazu meinen, lest ihr in eurer nächsten Hollabrunner NÖN.