Einstimmig: Schwerverkehr soll raus aus Stadt. Die Hollabrunner Umfahrung wird vignettenpflichtig, und zwar eineinhalb Jahre früher als geplant.

Von Sandra Frank. Update am 26. Juni 2019 (12:28)
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Symbolbild

Ab 1. Juli brauchen Fahrzeuge von Hollabrunn Süd bis zur Anschlussstelle Nord ein „Autobahn-Pickerl“.  Die SPÖ nahm dies zum Anlass, um ein ganztägiges Durchfahrverbot für den Schwerverkehr zu fordern. Das soll verhindern, dass „Mautflüchtlinge“ durch die Stadt fahren, die ohnehin schon mit viel Verkehr zu kämpfen hat.

„Der Antrag ist zu unterstützen“, meinte VP-Vizebürgermeister Alfred Babinsky, der während der Gemeinderatssitzung aber auch berichtete, dass die Erwirkung eines Nachtfahrverbots bereits im Laufen sei. Am 1. Juli werde es zu diesem Thema eine weitere Verkehrsverhandlung geben.

Die restlichen Mandatare waren ebenfalls der Meinung des Vizebürgermeisters: Die Durchfahrt für den Schwerverkehr soll beschränkt werden.

Grafik: Asfinag
Ab 1. Juli gilt auch auf der Hollabrunner Umfahrung Vignettenpflicht.

Eine Vignettenpflicht ist deswegen nötig, damit 2020 die Weinviertler Schnellstraße S 3 in ihrer gesamten Länge – Knoten Stockerau bis Guntersdorf – durchgehend als Schnellstraße befahrbar ist. Derzeit wird die Straße von Hollabrunn Nord bis Guntersdorf erweitert. Ende 2020 soll die Strecke für den Verkehr freigegeben werden. Bis dahin wird die Umfahrung tiefgreifend saniert, Bodenmarkierungen und Beschilderung werden von der Asfinag adaptiert. Während dieser Zeit ist nur eine Spur auf diesem Abschnitt befahrbar.

Wir berichteten dazu bereits:

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