FF-Chefs übten 90 Unwettereinsätze. „Neue Wege sind wichtig für eine gute Ausbildung“: Nach diesem Motto wurde seit vergangenem Winter an einer neuen Variante für die groß angelegte AFK-Übung im Feuerwehrabschnitt Hollabrunn gearbeitet.

Erstellt am 25. September 2017 (07:52)

Am vergangenen Freitag ging nun erstmal eine Übung rein für Führungskräfte über die Bühne. 25 Feuerwehren sowie der Bezirksführungsstab unter der Leitung von Markus Zahlbrecht probten den Ernstfall eines großen Unwetterszenarios.

Ausgangslage waren schwere Unwetter in Breitenwaida, Immendorf, Kammersdorf, Kleinstetteldorf, Eggendorf und Niederschleinz. Dort wurden zur Koordination örtliche Einsatzleitungen gebildet. Auch die Bezirksalarmzentrale wurde besetzt. Hier trafen unzählige Notrufe zu den Unwetterereignissen ein. Diese wurden aufgenommen und gemeinsam mit dem Führungsstab abgearbeitet. Nicht weniger als 90 Einsätze wurden in nur zwei Stunden bewältigt. Die Kräfte- und Lageübersicht sowie die Organisation von Sondergeräten passierte hier ebenfalls.

„Allein zur Lagedarstellung waren 17 Übungsbeobachter erforderlich“, berichtet Abschnittssprecher Wolfgang Poisinger. Das großräumige Szenario habe wieder viele Erkenntnisse für mögliche Großschadensereignisse im Ernstfall gebracht.