„Happy End“ für Baby Emily nach Wochen des Bangens. Baby Emily hat – viel zu früh zur Welt gekommen – einen schweren Start ins Leben hinter sich.

Von Sandra Frank. Erstellt am 09. Juni 2018 (06:06)
privat
Sindy und Thomas Kellner haben Wochen des Bangens hinter sich – mit einem Happy End.

Familie Kellner hat aufreibende Wochen hinter sich: Sindy Kellner war in der 28. Woche schwanger, als sie Ende März plötzlich Blutungen bekam. Ein Hubschraubereinsatz und ein Notkaiserschnitt folgten. Die kleine Emily kam viel zu früh – mit nur 720 Gramm und 29 Zentimetern – auf die Welt.

Was war passiert? Im Hollabrunner Landesklinikum wurde entschieden, die werdende Mutter nach Wien ins Wilhelminenspital zu verlegen. „Während wir auf den Krankentransport gewartet haben, waren kurzfristig keine Herztöne unseres Kindes mehr zu hören“, erinnert sich Thomas Kellner, weshalb der Rettungshubschrauber Christophorus 2 alarmiert wurde. Im Wilheminenspital erfolgte der Notkaiserschnitt, das Töchterchen der Kellners wurde auf die neonatologische Intensivstation verlegt.

„Die Ärzte und Schwestern kämpften um das Leben unserer kleinen Emily“, erzählt der Vater von der schweren Zeit nach der Geburt. „Wir sind jeden Tag nach Wien gependelt, hofften und bangten stundenlang beim Baby-Inkubator.“ Es war eine physische und psychische Ex trembelastung für die Eltern.

Nun, nach über zwei Monaten, sind Sindy und Thomas Kellner mehr als stolz auf ihre kleine Kämpfern. Emily hat den Inkubator im Krankenhaus gegen ihr Kinderzimmer in Hollabrunn getauscht. „Inzwischen ist sie 46 Zentimeter groß und wiegt 2.600 Gramm!“, erzählt der stolze Papa.

„In schwerer Zeit immer beigestanden“

„Wir danken vor allem dem Ärzte- und Schwesternteam der NICU-Abteilung des Wilhelminenspitals im Pavillon 21 für die aufopfernde und liebevolle Betreuung unserer Tochter“, sind die Eltern froh, dass ihr Frühchen in solch guten Händen war.

Die beiden wollen aber auch ihrer Familie und ihren Freunden Danke sagen: „Sie haben uns in dieser schweren Zeit immer beigestanden und mitgefiebert.“ Nun sind sie überglücklich, dass Emily alle Behandlungen tapfer ertragen hat und sie ihr Familienglück zu Hause beginnen können.