Gartenstadtkirche: "Halleluja“ ist besser als „Oida“

Erstellt am 18. Juni 2022 | 04:04
Lesezeit: 2 Min
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Viel Applaus für Stefan Haider: der Künstler mit dem zufriedenen Pfarrer Eduard Schipfer (l.) und Initiator Manfred Breindl (r.).
Foto: Schöffl-Pöll
Durch Stefan Haider wissen nun alle Besucher: „Oida“ ist Gottvertrauen!
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Unter dem Titel „Sing Halleluja!“ bescherte der begnadete Kabarettist Stefan Haider einen seiner 60 Auftritte im Jahr auch den Hollabrunnern. Zu diesem Anlass wurde die einladende Gartenstadtkirche am vergangenen Freitag vorübergehend profanen Zwecken gewidmet, was das zahlreich erschienene Publikum goutierte und den Künstler mit reichem Applaus bedachte. Die Connection hatte Manfred Breindl hergestellt.

„Ich konnte mir bisher bereits zwei Auftritte ansehen, dadurch ist die Verbindung entstanden“, erzählte Breindl. Weitere Auftritte für Fans gibt es noch im heurigen Sommer auf der Praterbühne.

„Halleluja“ sei immerhin besser als „Oida“, so das Credo des Künstlers, Religionspädagogen und Schulleiters in Wiener Neustadt. Man erfuhr auf etwas andere Art einmal mehr, dass das Leben wertvoll ist und Tanzen auf der untergehenden Titanic allemal besser war als panikartige Gewalt. Da in Coronazeiten die Baumärkte mehr frequentiert werden als die Kirchen, stellte Haider die Frage, ob nicht Werklehrer Zukunft hätten.

Ob alle Fitnessuhrträger tatsächlich sportlich sind oder ob Jesus auch die Wamperten liebt, waren weitere Gags. Sowohl eine Stunde vor dem Programm wie auch in der Pause und nach der Aufführung gab es von gewohnt fleißigen Händen ein Buffet, dem reichlich zugesprochen wurde. Wird doch der Reinerlös zur Instandhaltung der Gartenstadtkirche verwendet.

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