Gegen Müll-Flut: Ecker fordert effektives Sammelsystem. „Ich bin entsetzt, wie viel Müll in unserer Natur herumliegt“, sagt der Hollabrunner Grünen-Klubchef und Landtagsabgeordnete Georg Ecker anlässlich der jährlichen Flurreinigung. Er ist überzeugt, dass nur ein weitreichendes System mit Plastikpfand verhindern kann, dass die Umwelt weiterhin derart belastet wird.

Von Red. Hollabrunn. Erstellt am 16. April 2021 (14:39)
Der gelbe Sack war rasch gut gefüllt, berichtet Georg Ecker von den Hollabrunner Grünen.
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 „So richtig wird dies einem bewusst, wenn man aktiv sammelt und sich Müllsack für Müllsack in kürzester Zeit füllen“, kommentiert Ecker den Abfall entlang der Straßen. Insbesondere Einwegflaschen und Getränkedosen würden zuhauf herumliegen. „Neben Straßenzügen habe ich schon ganze Sackerl voll Getränkedosen gefunden“, schüttelt der Hollabrunner den Kopf. 

Der gelbe Sack war rasch gut gefüllt, berichtet Georg Ecker von den Hollabrunner Grünen.
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Die Plastikflut in der Umwelt sei nicht nur „nicht schön anzuschauen", mahnt Ecker: "Oft landet das Plastik auf den Feldern, wird dort kleingehäckselt und bleibt als Mikro-Plastik in der Umwelt zurück. Am Ende landet es auf unseren Tellern."

Die einzige wirksame Abhilfe gegen diese Müll-Flut sei ein Pfandsystem. Denn Bewusstseinsbildung allein werde seit Jahrzehnten gemacht - und bringt offensichtlich keine Entlastung für die Natur. "Ich fordere daher die ÖVP-dominierte Wirtschaftskammer auf, die Blockade gegen den Plastikpfand endlich zu überdenken“, sagt Ecker. Denn daran scheitere derzeit die Umsetzung eines effektiven Sammelsystems.