Knapp 500 Besucher im Stadtmuseum

Obwohl die Saison um zwei Monate verkürzt war, freut sich der Museumsverein über mehr Gäste, die die Ausstellung „Hollabrunn im Mittelalter“ sehen wollten.

Erstellt am 29. November 2021 | 05:50
Lesezeit: 1 Min
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Die Mitarbeiter des Hollabrunner Museumsvereines – Heinz Bidner, Klaus Altmann und Gerhard Hasenhündl (v.l.) – freuen sich mit Künstlerin Ursula Halmágyi über die knapp 500 Besucher.
Foto: Museumsverein

Die Saison 2021 ist für das Stadtmuseum in der Alten Hofmühle beendet. Ausstellungsleiter Gerhard Hasenhündl blickt im NÖN-Gespräch zufrieden zurück.

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Das gesamte Museum wurde im Frühjahr nach einer großen Renovierung der Alten Hofmühle in den ersten Stock übersiedelt. Dabei habe sich gezeigt, dass sich die Ausweitung der Mittelalterausstellung „Der Wilde Osten“ um die Entstehung der Gründerdörfer von Hollabrunn zu einem wahren Publikumsmagneten entwickelt hat, so Hasenhündl.

Nachfrage an Führungen gewachsen

Obwohl die Saison Corona-bedingt zwei Monate kürzer war und die beliebten Schultage entfallen mussten, sind die Besucherzahlen gegenüber 2018 von 476 zahlenden Besuchern auf 495 im Jahr 2021 gestiegen. Die Nachfrage an Führungen sei gewachsen.

Hasenhündl ist hocherfreut, dass seine Recherche um die Gründungsdörfer so gut angenommen wird. Er gestaltete die Dauerausstellung „Hollabrunn im Mittelalter“. Hier wird anhand eines Stadtplans das Wachstum der beiden Gründungsorte „holerbrunnen“ und „wilolvisdorf“, die erstmals 1135 in einer Urkunde erwähnt wurden, gezeigt.

Winterruhe bis Ostern 2022

Markante Anhaltspunkte – wie der Kirchberg mit der Langen Zeile, der heutigen Wienerstraße, und die Stanbruck mit dem Nepomuk-Tempel (Znaimerstraße) – wurden im modernen Stadtbild herausgearbeitet. „Sie waren auf alten Plänen, auf Fotos und zusätzlich in vier modernen Bildern von Ursula Halmágyi zu bewundern“, schildert Hasenhündl.

Nun herrscht Winterruhe bis Ostern 2022. „Dann geht‘s erneut und hoffentlich Corona-frei weiter“, sagt der Ausstellungsleiter und erinnert daran, dass die Hofmühle einst der Herrensitz der Sonnberger – bis 1848 waren sie Grundherren in Hollabrunn – war. -sf-