Liste Scharinger fordert Konzept für Sportanlagen. Der ehemalige Waldsportplatz in Hollabrunn ist zu einem Teil die neue Heimat der Pfadfindergruppe geworden. Für die Nutzung der restlichen Fläche läuft die Ideenfindung unter dem zuständigen ÖVP-Stadtrat Günter Schnötzinger, der einen Arbeitskreis mit Vertretern aller Parteien des Hollabrunner Gemeinderats leitet. Die Liste Scharinger fordert in diesem Zusammenhang ein Konzept für die Weiterentwicklung der Sportanlagen auf Gemeindegebiet.

Von Christoph Reiterer. Erstellt am 17. Januar 2021 (16:17)

„Die Stadtgemeinde Hollabrunn verfügt über eine Vielzahl an Sportanlagen im Gemeindegebiet, die teilweise frei nutzbar sind und teilweise durch Vereine betrieben werden“, berichtet Bürgerliste-Stadtrat Wolfgang Scharinger.

Die Diskussion um die künftige Nutzung des ehemaligen Waldsportplatzes und die Maßnahmen zur Umsetzung des Bildungscampus würden zeigen, dass diese Anlagen auch laufend einer Weiterentwicklung unterzogen werden. „Wir setzen uns dafür ein, diese Entwicklung nachhaltig und zukunftsfähig zu gestalten“, sagt Scharinger. Bereits der Planung sollen Themen wie beispielsweise die notwendigen Erhaltungsmaßnahmen berücksichtigt werden.  

Dass ein entsprechender Antrag in der letzten Gemeinderatssitzung von der ÖVP-Mehrheit abgelehnt wurde, sei nicht nachvollziehbar, meint der Bürgerliste-Stadtrat. Schließlich ging es dabei um ein Konzept für die Weiterentwicklung der Sportanlagen der Stadtgemeinde, das einerseits die Ziele des örtlichen Entwicklungskonzepts berücksichtigt und andererseits die Bedürfnisse der lokalen Vereine und der Bevölkerung beinhaltet. Damit solle vermieden werden, dass Sportinfrastruktur „anlassbezogen und kurzsichtig“ realisiert wird. 

"Handlungsbedarf bei der Pflege"

Der Blick auf vorhandene Sportareale zeige jedenfalls, dass gerade bei der Pflege dringender Klärungsbedarf besteht: „Beispielsweise glich der Eislaufplatz in Eggendorf im Thale bis vor kurzem einer Wildnis und machte die Herstellung einer Eisfläche nahezu unmöglich. Schade, aber bezeichnend“, meint Scharinger, der in dieser Angelegenheit nicht lockerlassen will.