Neue Räumlichkeiten im Klinikum. Mit der Verlegung des Landesklinikums Hollabrunn im Juni 1992 in die Robert Löfflerstraße wurde eine neue ZAEMP (Zentrale Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte) in Betrieb genommen. Nach einem Vierteljahrhundert und beinahe 100.000 Aufbereitungsprozessen auf hohem Qualitätslevel hat diese nun ausgedient.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 07. Januar 2019 (09:21)
Landesklinikum Hollabrunn
In den neu adaptierten Räumlichkeiten: Pflegedirektorin Silvia Hickelsberger, Oberarzt Wolfgang Leitner, Alexandra Stindl, Assistenzärztin Adrienne Majan, Astrid Heinz, Stationsleiter Thomas Summerer, Stationsleiterin Denisa Böhm, Peter Mittermayr, Michaela Müller, Sonja Engel-Krammer und Christa Weinkopf.

Aufgrund geänderter gesetzlicher Rahmenbedingungen und der beengten räumlichen Situation im Landesklinikum Hollabrunn wurde beschlossen, die Versorgung durch das Logistikzentrum St. Pölten sicherzustellen. Die dadurch frei gewordenen Räumlichkeiten dienen nun als neu konzipiertes Sterilgutlager, als Wartebereich für Patienten der onkologischen Ambulanz sowie als vergrößertes Blutdepot.

Zur ZAEMP: Die einzelnen Prozessschritte im Bereich der zentralen Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte umfassten die trockene Entsorgung der gebrauchten Instrumente, die Vorreinigung der Instrumente, eine Ultraschallbehandlung sowie eine thermische Desinfektion, die Kontrolle der Instrumente und die Bestückung der Tassen laut Packliste. Nach der Durchführung der Dampfsterilisation erfolgte die Bereitstellung im Sterilgutlager.