Renate Giller-Schilk ist neue Vizechefin an der BH. Renate Giller-Schilk ist neue Stellvertreterin des Bezirkshauptmanns in Hollabrunn. Jede Menge Erfahrung in allen Bereichen sammelte sie in Gänserndorf.

Von Christoph Reiterer. Erstellt am 14. Januar 2021 (04:30)
Neue BH-Stellvertreterin in Hollabrunn: Renate Giller-Schilk.
BH

Schon vor Weihnachten hatte Karl Josef Weiss seinen letzten Arbeitstag in Hollabrunn, um sich als Bezirkshauptmann-Stellvertreter nach Tulln zu verabschieden. Seit dieser Woche ist seine Nachfolgerin in Hollabrunn in Amt und Würden: Renate Giller-Schilk ist neue Stellvertreterin von BH-Chef Andreas Strobl.

Die Juristin, die mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern (13 und 15) in Gerasdorf lebt, war 23 Jahre lang an der BH Gänserndorf beschäftigt, ehe sie mit 1. April an die BH Mistelbach wechselte. „In Gänserndorf habe ich alle Bereiche durchgemacht“, erzählt sie von ihren Erfahrungen. In den letzten fünfeinhalb Jahren in Gänserndorf war Giller-Schilk auf den Bereich „Jugend und Soziales“ spezialisiert, für den sie auch eine Zusatzausbildung an der FH St. Pölten absolvierte.

In Mistelbach leitete sie den Bereich „Sicherheit und Ordnung“. Über ihre neue Aufgabe in Hollabrunn, wo sie nun zur BH-Stellvertreterin aufgestiegen ist, freue sie sich sehr. Wirtschaft und Umwelt sowie Land- und Forstwirtschaft sind hier ihre Agenden, die unter anderem die Jagd, den Nationalpark, Veterinärmedizin oder den Hochwasserschutz umfassen. Mit Karl Josef Weiss absolvierte sie zur Amtsübergabe noch eine „Bezirkstour“.

Im Hollabrunner Juristen-Team sind die Frauen nun klar in der Überzahl – für Giller-Schilk eine neue Erfahrung, denn: „Als ich Gänserndorf verlassen habe, waren dort nur noch Männer …“

Selbstverständlich ist die neue BH-Stellvertreterin auch im Corona-Stabsdienst eingesetzt. Hier hätte die Corona-Ampel für den Bezirk Hollabrunn übrigens gemäß Richtlinien der zuständigen Kommission auf Orange geschaltet werden müssten. Es blieb jedoch österreichweit auf Rot. Begründet wurde dies unter anderem damit, dass die Auswirkungen der Kontakterweiterungen während der Weihnachtsfeiertage ebenso wenig abschließend zu beurteilen seien wie die Folgen der neuen vermutlich ansteckenderen Virus-Mutationen. Am Montagnachmittag lag die 7-Tage-Inzidenz für Hollabrunn bei 70,5.