Tausend Schuss für den guten Zweck. Benötigt ein Mitglied der Exekutiv-Familie Unterstützung, so ist die IPA zur Stelle. Die „International Police Association“, kurz IPA,  ist ein gemeinnütziger Verein der Exekutive.

Erstellt am 08. Mai 2017 (11:56)

Als dieser organisierte die Verbindungsstelle Korneuburg-Hollabrunn das erste IPA Benefiz- und Leistungsschießen in Hollabrunn.  Damit unterstützt die Vereinigung den sechsjährigen Jakob Deutinger, der Opfer eines verheerenden Feuer-Unfalls war. Die Familie lebt in Straß im Straßertale (Krems Land),  Jakobs Vater Jörg arbeitet in der Korneuburger Justizanstalt und ist außerdem IPA-Mitglied.

„Der Bursche war lange Zeit im künstlichen Tiefschlaf, mehrere Hauttransplantationen wurden vorgenommen“, weiß Wolfgang Bauer, Leiter der IPA-Verbindungsstelle, über das Schicksal des Buben. Der  Vater reduzierte seine Wochenarbeitsstunden, um seinem Sohn bei den Therapien zur Seite zu stehen. „Das bedeutet natürlich eine drastische Verschlechterung der wirtschaftlichen Situation“, sagt Bauer und ergänzt: „Wir waren uns sofort einig, eine Hilfsmaßnahme zu organisieren.“

IPA

41 Schützen kamen in die Hollabrunner Schießstätte des Schützenvereins 1716, um die Familie zu unterstützen. Auf acht Schussbahnen konnte mit Gewehren des Kalibers 22 geschossen. „In vier Stunden wurden weit mehr als tausend Schuss für den Erlös zu Gunsten des kleinen Jakob abgegeben“, berichtet Bauer. Besonders erfreut waren die Organisatoren,  dass der neugewählte IPA-Präsident Martin Hoffmann bei der Veranstaltung dabei war.  

Er war es auch, der die Siegestrophäen überreichte: Der Erste Platz ging an Erwin Lorenz (JA Göllersdorf). Den zweiten Rang sicherte sich Markus Niederreiter, gefolgt von Andrea Idinger, die den dritten Platz belegte.  Aber  auch weitere Schützen wurden  von der IPA mit einem Sonderabzeichen in Bronze, Silber und Gold ausgezeichnet. „Alle Teilnehmer haben die Kriterien erfüllt, um ein solches  Abzeichen zu erlagen“, freut sich Bauer über die guten Schützen.  

„Während des gesamten Bewerbs war  eine positive und kameradschaftliche Stimmung spürbar“, bemerkte Bauer, dass Schützen, wie auch Ehrengäste, froh waren, mit dem beachtlichen Erlös  dieser Veranstaltung einer Familie unter die Arme greifen zu können.