Zerstörungswut im Motorikpark regt auf. So großartig sich die Stationen im Wasserpark etabliert haben, so bitter ist es, dass hier ständig Vandalen am Werk sind. Die Gemeinde wird darauf reagieren.

Von Christoph Reiterer. Erstellt am 28. Juli 2021 (04:52)

„Wir haben im Motorikpark fast täglich mit Vandalismus zu tun. Als Sicherheitsgemeinderat werde ich Schritte zur Bekämpfung setzen“, reagierte Alexander Rausch vergangene Woche auf das verärgerte Facebook-Posting eines Hollabrunners, der darauf hinwies, dass Geräte manipuliert wurden und damit die Benutzer in Gefahr gebracht wurden. Viele weitere User echauffierten sich darüber.

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Auch Sportarzt Gunther Leeb schmerzt die sinnlose Zer-störungswut.
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Kontrollen verstärken? Alles anzeigen? Mehr Überwachung? „Ich möchte das in einem parteiübergreifenden Arbeitskreis besprechen“, kündigt ÖVP-Gemeindeparteiobmann Rausch an. Er sei hier als Sicherheitsgemeinderat gefordert.

Bei einem NÖN-Lokalaugenschein wiesen am Wochenende zwei Familien darauf hin, dass beim Zielfischen offenbar die Holzstange abgesägt wurde.

„Es schmerzt mich persönlich ganz besonders, wenn es hier zu solchen völlig sinnlosen Zerstörungen kommt, da ich unzählige Stunden damit verbracht habe, die einzelnen Stationen gemeinsam mit dem Errichtungsteam zu planen und gut in den Wasserpark zu integrieren“, sagt Sportmediziner Gunther Leeb, geistiger Vater des Motorikparks. Positiv anzumerken sei, dass dieser alle Erwartungen übertroffen hat und zu einem Anziehungspunkt für Familien aus ganz Niederösterreich geworden sei. „Ein Riesengewinn für unsere Stadt und die gesamte Region“, betont Leeb. Vandalismus sei jedoch eine furchtbare Begleiterscheinung bei nahezu allen öffentlichen Einrichtungen geworden.

„Wenn das jetzt wirklich überhandnimmt, sollten jedenfalls konkrete zusätzliche Schritte gesetzt werden. Es gibt ja bereits regelmäßige Kontrollen durch einen privaten Wachdienst“, meint der Hollabrunner Arzt. „Ich bin sicher, dass sich die Gemeinde hier entsprechende weitere Maßnahmen überlegt, dass wir den Motorikpark in unserer Stadt schützen und in gutem Zustand erhalten können.“