Ausnahmejahr 2020 für die Sparkassen-Stiftung. In ihren Sitzungen im Oktober haben die Gremien der Privatstiftung Weinviertler Sparkasse in Hollabrunn finanzielle Ausschüttungen in einer Gesamthöhe von 380.000 Euro beschlossen. Ein namhafter Teil dieses Betrages ging an die Stadtgemeinde Hollabrunn als Zuschuss zur Finanzierung wichtiger Projekte.

Von Red. Hollabrunn. Erstellt am 15. November 2020 (12:16)
Die Privatstiftung Weinviertler Sparkasse unterstützte auch die Renovierung des Stadtsaals. Am Foto, v. l.: Vizebürgermeister Kornelius Schneider, Betriebsleiter Helmut Schneider, Bürgermeister Alfred Babinsky, Wolfgang Traindl, Andreas Kaim, Manfred Breindl.
M.-M. Pfaffeneder

Mehr als doppelt so viel wie in den Vorjahren schüttet die Sparkassen-Stiftung heuer aus. Ohne ihre Hilfe wären wichtige Projekte - aufgrund der Covid-19-Krise - gefährdet. Konkret wurden nun die Renovierung des Stadtsaals, die Sanierung von Freizeitanlagen sowie der Volksschule Eggendorf im Thale, die Erweiterung des Kellerkatzenweges und die Anschaffung eines Fahrzeuges für die FF Breitenwaida unterstützt.

"Die budgetären Auswirkungen der anhaltenden Coronakrise stellen die Gemeinde vor eine große Herausforderung“, erläuterte Bürgermeister Alfred Babinsky in seiner Dankadresse. Umso wertvoller sei diese Unterstützungsleistung, damit dennoch wichtige Vorhaben für die Weiterentwicklung von Hollabrunn realisiert werden können.

Wolfgang Traindl, Vorstandsvorsitzender der Privatstiftung Weinviertler Sparkasse, wies auf die historische Bedeutung der Sparkasse in und für Hollabrunn hin: „Die Stiftung steht in deren Tradition und fördert im Rahmen ihrer Möglichkeiten kulturelle und soziale Projekte in der Region. Was die Höhe der Zuwendungen betrifft, ist heuer allerdings ein Ausnahmejahr.“