Lkw-Vollbremsung sorgte für FF-Schwerarbeit. Weil ein Pkw-Lenker eine Stopptafel übersah, musst eine Lkw-Fahrer eine Notbremsung einleiten. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 19. Mai 2020 (10:42)

Zu einem wilden, aber glimpflich verlaufenen Lkw-Unfall auf der Baustellenableitung der Weinviertler Schnellstraße bei der Anschlussstelle Hollabrunn-Mitte wurde die Feuerwehr am späten Montagnachmittag gerufen. 13 Hollabrunner FF-Mitglieder rückten unter Einsatzleiter Reinhard Oswald auf.  

Im Baustellenbereich der Hollabrunner Umfahrung wird der Verkehr derzeit auf die Rampe bei Hollabrunn-Mitte ab- und wieder auf die S 3 aufgeleitet. Dort missachtete ein Pkw-Lenker die neue Vorrangsituation, woraufhin der Fahrer eines Sattelkraftfahrzeugs eine Vollbremsung einleiten musste. Trotz niedrigen Tempos kamen die tonnenschweren Stahlplatten, die das Schwerfahrzeug geladen hatte, ins Rutschen und durchdrangen die Stirnwand des Auflegers.
"Verletzt wurde zum Glück niemand", informierte Feuerwehrkommandant Markus Pfeifer. 

Die Feuerwehr kam mit ihrem Stapler zu Hilfe und sicherte die Ladung. Die fahrunfähige Zugmaschine wurde daraufhin mit der Schleppstange und dem Kranfahrzeug ebenso abtransportiert, wie der Sattelauflieger, für den eine Ersatzzugmaschine organisiert wurde.

Ebenfalls im Einsatz: die Asfinag, die Autobahnpolizei Stockerau sowie die Polizei Hollabrunn. Der aufwendige FF-Einsatz dauerte über dreieinhalb Stunden an.