Hundehasser in Maissau unterwegs?. Frische Stücke Leber, versehen mit Nadeln, wurden in Thomas Amons Garten geworfen, wo sich seine "Jungs", drei Labrador-Rüden, aufhielten.

Von Sandra Frank. Erstellt am 24. Juli 2019 (12:22)

Besorgt, dass ein Hundehasser in Maissau sein Unwesen treibt, meldet sich Thomas Amon bei der NÖN, um zu erzählen, was Dienstagvormittag (23. Juli) passiert ist: "Unser älterer Rüde hat ein Stück aufgenommen, hat es aber ausgespuckt. Wahrscheinlich hat er sich an den Nadeln gestochen." Der Hundebesitzer berichtet auch, dass in diesem Moment zum Glück seine Frau nach Hause gekommen ist, und so schlimmeres verhindert hat. 

Im Garten des Ehepaars fanden sich nämlich mehrere Stücke Leber, gespickt mit Nadeln. Die Leber sei noch ganz frisch gewesen, nicht von der Sonne ausgetrocknet.

Amon, der beim Hundesportverein Maissau dabei ist, kann sich nicht daran erinnern, sich Feinde gemacht zu haben. Auch nicht, dass es Beschwerden über seine drei „Jungs“, Buddy, Dino und Puma,  gegeben hat. Der Hundebesitzer hat die Angelegenheit bei der Polizei angezeigt. Dieser sei in der Umgebung kein weiterer Vorfall  dieser Art bekannt. „Wenn es nur bei uns war, dann hat es sich vielleicht um eine gezielte Tat gehandelt“, überlegt der Maissauer.

„Bitte kontrolliert eure Grundstücke!“, warnt er andere Hundebesitzer auf seiner Facebookseite vor präpariertem Fleisch oder Giftködern.