Anstalts-Pläne bereiten Sorge. Für Verunsicherung sorgte ein anonymer Brief, der an die NÖN sowie die Göllersdorfer Gemeinde betreffend bevorstehender Umstrukturierungen in der Justizanstalt geschickt wurde...

Von Sandra Frank. Erstellt am 08. Februar 2017 (06:35)
NÖN
Die Justizanstalt Göllersdorf.

Der Schreiber des Briefs drückt darin seine Sorge aus, dass mit der Umbenennung der Anstalt in „Therapeutisches Zentrum“ eine „riesen Psychiatrie mit geistig abnormen Rechtsbrechern“ werden soll.

„Hier wird versucht, Verunsicherung zu schüren“

Dass es zu dieser Entwicklung komme, weil Justizbeamte abgezogen werden sollen, wie im anonymen Schreiben befürchtet wird, glaubt Anstaltsleiterin Karin Gruber nicht: „Wir haben erst Beamte dazubekommen“. „Hier wird versucht, eine Verunsicherung zu schüren, die vollkommen unbegründet ist“, findet Brigitta Tichy-Martin, Sprecherin der Generaldirektion für Strafvollzug, deutliche Worte.

„Es wird Veränderungen geben“, verweist Gruber darauf, dass Justizminister Wolfgang Brandstetter den Maßnahmenvollzug reformieren möchte. „Es gibt in etwa zwei Wochen ein Gespräch.“ Erst dann wisse auch sie etwas Konkretes.

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