SPÖ Hollabrunn: "Jugend wird im Regen stehen gelassen". Sozialdemokraten sind sauer: Eine versprochene Übergangslösung am Hollabrunner Strudelteich sei nach dem Wegfall der beliebten Sommerlocation "Hütterl am Teich" nicht in Sicht.

Von Sandra Frank. Erstellt am 18. Juni 2019 (10:33)
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SPÖ-Stadtparteiobmann Friedrich Dechant (l.) und seine roten Mitstreiter vor dem geschlossenen "Hütterl am Teich". Dass es immer noch keine Übergangslösung gibt, macht er der ÖVP zum Vorwurf.

Die Tage sind heiß, die Abende sommerlich warm. Perfekte Voraussetzungen um launige Stunden draußen zu verbringen. Am Hollabrunner Strudelteich war dies bis zum Vorjahr beim "Hütterl am Teich" noch möglich. "Die Bude wäre voll gewesen", meint ein Stammgast wehmütig. 

Die Hollabrunner SPÖ ist sauer: "Seit zwei Monaten warten wir auf die versprochene Übergangslösung“, ärgert sich SPÖ-Stadtchef Friedrich Dechant, dass sich am Hollabrunner Strudelteich immer noch nichts tut.  „Während die Hollabrunner Mehreitspartei einen erfolgreichen Betrieb am Hütterl bewusst aus persönlichen Befindlichkeiten zerstört hat, versagt man jetzt auch bei der Umsetzung der versprochenen Übergangslösung", ätzt er weiter in einer SPÖ-Aussendung weiter.  

"ÖVP hat versprochen, es wird einen Plan B geben"

„Die Hollabrunner Jugend wird seit Jahren im Regen stehen gelassen“, stimmt Fraktionschef Alexander Eckhardt seinem Parteikollegen zu. "Die Führungsriege der ÖVP hat uns versprochen, dass es nach dem schmerzlichen Wegfall von der Familie Seifried einen Plan B gibt." Eine Zeit ohne Sommerlocation am Teich sollte der Hollabrunner Bevölkerung erspart bleiben. "Leider wieder eines von Dutzenden gebrochenen Versprechen“.

Auch bei dem versprochenen langfristigen neuen Projekt am Strudelteich seien bisher keine Neuigkeiten in die Öffentlichkeit.

„Wir werden uns weiterhin mit aller Kraft für eine annehmbare Lösung am Strudelteich einsetzen", erspricht Eckhardt. "Wenn es sein muss, nochmalig im Rahmen der kommenden Gemeinderatssitzung.“