Wer hat Ideen für den Boulevard?. Jetzt sind Ideen für die Gestaltung der Durchzugsstraße gefragt.

Von Christoph Reiterer. Erstellt am 14. Juni 2021 (04:56)
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Kick-off zur Planung in Suttenbrunn. „Ein interessanter Termin, weil es sehr divergente Meinungen gab“, resümierte Vizebürgermeister Kornelius Schneider.
Gemeinde, Gemeinde

Auch ein Plan von Suttenbrunn als „Stadtausläufer“ ist im kürzlich präsentierten Hollabrunner Entwicklungskonzept 2040 zu finden. Noch ist aber offen, wie der „Suttenbrunner Boulevard“ der Zukunft gestaltet sein soll. Die Einheimischen sind aufgerufen, hier ihre eigenen Ideen beizusteuern.

Seit mehr als einem halben Jahr rollt der Durchzugsverkehr auf der S 3 bis Guntersdorf und nicht mehr durch den Ort über die B 303. Die Durchzugsstraße kann somit neu gestaltet werden. „Eine einmalige Möglichkeit der Mitgestaltung“, hofft ÖVP-Vizebürgermeister Kornelius Schneider auf rege Beteiligung der Suttenbrunner.

Die Suttenbrunner Bürger werden maßgeblich entscheiden.“ ÖVP-Vize Kornelius Schneider

Den Startschuss bildete eine Kick-off-Veranstaltung im Dorfhaus, die allerdings aufgrund der Corona-Situation in kleinem Rahmen stattfand. Andreas Leeb von den Stadtwerken stellte im Beisein des Vizebürgermeisters erste Projektinformationen vor. Die Bevölkerungsbeteiligung wird durch Karin Wagensonner und Marceline Martischnig von der NÖ.Regional GmbH begleitet. Gastgeberin war Dorferneuerungsobfrau Miriam Dallamassl.

„Das Konzept wird in den nächsten eineinhalb Jahren in Zusammenarbeit mit einem Planungsbüro ausgearbeitet und im Rahmen der Niederösterreichischen Dorferneuerung begleitet“, erläutert Schneider. Eine Plakatausstellung im Infokasten des Dorfhauses liefert einen ersten Überblick über das Projekt.

„Ideenbox“ steht Ortsbevölkerung zur Verfügung

Die Ortsbevölkerung hat indes die Möglichkeit, ihre Ideen niederzuschreiben und im Dorfhaus in die „Ideenbox“ oder in den Briefkasten einzuwerfen. Das kann sich doppelt lohnen, denn unter den Ideenlieferanten werden Einkaufsgutscheine verlost.

Darüber hinaus sei es natürlich jederzeit möglich, Wünsche und Anregungen direkt beim Rathaus in Hollabrunn abzugeben, betont Schneider und verspricht: „Die Ideen und Vorschläge werden in das Konzept miteinfließen.“

Umgesetzt werden soll das Vorhaben ab 2027; bis dahin ist der Arbeitsplan für die Straßenbauabteilung voll. „Wir wollen es in Ruhe angehen und ein möglichst breites Ideenkonzept haben, dass dann die Grundlage für die Detailplanung der Straßenbauabteilung ist“, erklärt Schneider. „Die Suttenbrunner Bürger werden maßgeblich entscheiden.“