Belas-Faktor als Erfolgsgarant. Über die Kaderzusammenstellung des UHC Hollabrunn.

Von Peter Sonnenberg. Erstellt am 10. Juli 2019 (02:38)

Auf den ersten Blick scheint der Kader des UHC Hollabrunn nicht stärker geworden zu sein. Denn mit Kapitän Oliver Graninger, wenn auch nur bis zum Winter, und Philipp Bieber sind zwei Routiniers weg, für sie kommen zwei Youngsters und ein gestandener Kreisläufer. Doch es hat gute Gründe, wenn UHC-Manager Gerhard Gedinger davon spricht, dass man in der Breite stärker geworden ist.

Sowohl Franz Fidesser als auch Igor Vukovic sind Spieler mit großem Potenzial, das nur darauf wartet, von Coach Ivica Belas, einem ausgewiesenen Fachmann in Sachen Nachwuchsspieler, herausgekitzelt zu werden – und die wie im Fall von Vukovic nur wegen ihm in die Bezirkshauptstadt kamen. Maxi Wagner ist schließlich ein gestandener Bundesligaspieler, der schon einmal unter Belas spielte und seinem Ruf wieder folgte. Den drei Neuen ist also eines gemeinsam: der Belas-Faktor.

Ist doch der Trainer – in der österreichischen Handballszene hoch angesehen – mittlerweile ein gewichtiger Grund, dass viele Spieler den UHC als Top-Adresse wahrnehmen. Der sportliche Erfolg des Hollabrunner Übungsleiters ist die eine Seite, seine Strahlkraft die andere Seite. Damit hat sich seine Verpflichtung schon doppelt und dreifach bezahlt gemacht.