Das wäre doch ein Geschenk. Über die Kaderplanung des SC Retz.

Von Peter Sonnenberg. Erstellt am 03. Februar 2021 (00:56)

Ein hoffnungsvoller Zugang, zwei Abgänge von Ergänzungsspielern und keine Verletz ungen von Leistungsträgern – so lautet die Transferbilanz des SC Retz. Auf den ersten Blick nicht besonders spektakulär, auf den zweiten aber durchaus sinnvoll. Denn da davon ausgegangen wird, dass im Frühjahr nur mehr die Hinrunde der Meisterschaft fertiggespielt wird, scheint jeder Cent für Neue einer zu viel.

Zudem ist das Mannschaftsgefüge der Weinstädter stabil und der Erfolg in der laufenden Meisterschaft da. Außerdem greift der im vergangenen Sommer sanft eingeleitete Verjüngungsprozess schneller als gedacht. Die viel wichtigere Frage ist, ob es Trainer Rene Hieblinger und Sektionsleiter Werner Mischling im Sommer gelingen kann, diesen vielversprechenden Kader zusammenzuhalten.

Ein erster Schritt war schon mal die Vertragsverlängerung mit Top-Goalie Sebastian Bacher. Weitere sollten in den nächsten Wochen bis zum Re-Start der Meisterschaft folgen. Klappt das, dann wäre das wohl das schönste Geburtstagsgeschenk für die Retzer zum 100-Jahr-Jubiläum im Juli.