Der Wasserpark bleibt emotional. Über Polit-Debatten in Hollabrunn.

Von Christoph Reiterer. Erstellt am 10. April 2019 (04:34)

Die Grünen besetzen ihre Öko-Themen und beklagen den „schrecklichen Anblick“ im Bereich des Wasserparks; die Roten beanspruchen das Verkehrsthema – und sämtliche diesbezüglichen Erfolgsmeldungen – gerade gänzlich für sich; die Blauen schmissen sich zuletzt auf Wohnen und Bildung. Die Hollabrunner Opposition signalisiert, dass sie nach dem angekündigten Rückzug von Bürgermeister Erwin Bernreiter dem in ihren Reihen beliebteren, designierten neuen ÖVP-Chef Alfred Babinsky nicht in Ehrfurcht das Feld überlassen will.

Kontrovers: Die Grünen meinen, es wäre ein Armutszeugnis, würde man den Spielplatz im Wasserpark nicht erhalten. Dort entsteht nach einer Idee von Sportmediziner Gunther Leeb mit 20 Stationen und 72 Einzelgeräten um 250.000 Euro der größte Motorikpark Österreichs; für jedes Alter vom Kleinkind bis zum Greis. Sollte dieses ambitionierte Projekt tatsächlich einen kleinen Spielplatz nicht ersetzen können, wäre das auch seltsam.