Ein Signal an die Konkurrenz. Über den neuen Retz-Trainer Robert Haas.

Von Peter Sonnenberg. Erstellt am 22. Mai 2019 (02:08)

Robert Haas also! Die Trainer suche des SC Retz fand letzte Woche ein Ende, mit dem namhaften und bundes- sowie re gionalligaerfahrenen Übungsleiter kommt ein Mann, dessen Anspruch wohl nur sein kann, weiter an der Spitze der 1. Landesliga mitzuspielen.

Diese Verpflichtung ist auch ein Signal der Retzer an die Konkurrenz, dass man es in der nächsten Saison zumindest versuchen wird, um den Titel mitzukämpfen. Ob es klappt, hängt von vielen Faktoren ab. Angefangen bei der Frage, ob der starke Retzer Kader in dieser Form zusammenbleibt, über den Rest der Liga und ausbleibenden Besuch des Verletzungsteufels wie dieses Frühjahr bis hin zum nötigen Spielglück. Nur eines ist klar, tief stapeln ist jetzt bei den Weinstädtern nicht mehr drin. Mit Haas wird auch abseits des Spielfelds die Qualität und Professionalität ange hoben.

Unter ihm zählt ausschließlich der Leistungsgedanke, er gilt als fachlich top und besonders in der Defensive als „Wunderwuzzi“. All das hat er ja in der Vergangenheit schon öfters bewiesen. Auch, dass er meisterliches Material zum Meistertitel formen kann. Zuletzt bei den Traiskirchnern, einem Umfeld, dass, bei allem Respekt, nicht so sehr dem Fußball verfallen ist wie Retz.