Die Trauben hängen hoch. Bernd Dangl über den stotternden Bundesliga-Start des UHC Hollabrunn.

Von Bernd Dangl. Erstellt am 21. September 2016 (02:22)

Drei Runden gespielt – zwei Niederlagen kassiert. So lautet die wenig berauschende Bilanz des UHC Hollabrunn in der Handball-Bundesliga der Männer. Dass die Auslosung mit den Auswärtspartien bei Tirol und Bärnbach/Köflach eine schwere war, ist klar. Aber gespielt werden muss sowieso gegen jeden – wann ist daher sekundär.

Da kommt das Zweiterteam der Fivers gerade zum richtigen Zeitpunkt. Gegen die punktelosen Wiener muss ein Sieg her, um den totalen Fehlstart zu verhindern. Klar, nach der tollen vorigen Saison, wo das Finale nur knapp verpasst wurde, hängen die Trauben in Hollabrunn diesmal hausgemacht hoch. Dabei tobt aktuell ein fast schon irrer Kampf um die Plätze im Oberen Play-off, gibt es gleich mehrere Teams mit großen Ambitionen, die um die Top-5 rittern.

Verschärfend für die Hollabrunner kommt hinzu, dass bereits jetzt Top-Leistungsträger wie Kristof Gal oder Milan Ivanovic ausfallen. Zwei solche Kapazunder kann wohl kein Team in der Liga ersetzen. Daher ist kurzfristiges Denken angesagter als der Blick in die Zukunft. „Von Spiel zu Spiel“ lautet eine abgedroschene Phrase, beim UHC hat diese aber große Bedeutung. Möglichst viele Punkte sammeln, nicht an die Spitze denken. Hauptsache ist, das Tabellenende bleibt fern.