Gutes Händchen ist jetzt gefragt. Über die Kaderplanung des SK Wullersdorf.

Von Peter Sonnenberg. Erstellt am 26. Juni 2019 (02:22)

Beim SK Wullersdorf bleibt kein Stein auf dem anderen. Der Gebietsligist trennte sich ja gleich von sieben Stammspielern. Egal ob Tormann und Ex-Profi Szabolcs Safar, Abwehrboss und bester Torschütze Todor Yonov, Kapitän Roland Haider, Mittelfeldroutinier Michal Sevcik oder Sturmlegende Martin Doubek – diese Qualität zu ersetzen, wird eine Herkulesaufgabe für die Vereinsfunktionäre rund um Trainer Walter Pöltl.

Dabei war dieser Schnitt notwendig, da alleine das Trio Safar/Yonov/Doubek zusammen über 120 Lebensjahre auf dem Buckel hatte. Um längerfristig zweitbester Verein des Bezirks in der sechsthöchsten Spielklasse zu bleiben, muss man jünger, schneller und fitter werden.

Deshalb war es schlau, bereits in der Winter-Übertrittszeit auf dem Transfermarkt zuzuschlagen, um diesen Umbruch so sanft wie möglich einzuleiten. Manuel Führer und Danijel Matos waren dabei zwei echte Volltreffer und sind, vor allem Ersterer, Führungsspieler der Zukunft. Weitere Glücks griffe in Sachen Transfers werden diesen Sommer vonnöten sein, damit der SKW nicht in Gefahr gerät, vor einer harten Spielzeit zu stehen. Bekanntlich ist die zweite Saison eines Aufsteigers die allerschwerste – auch ohne so eine Flut an Abgängen.