Eine Lanze für die Landschule. Über den Stellenwert eines pädagogischen Nahversorgers.

Von Christoph Reiterer. Erstellt am 22. Juli 2020 (04:23)

NÖN.at hat berichtet und in einem NÖN-Jubiläumsextra, das nächste Woche in Hollabrunn und Umgebung verteilt wird, ist es zu lesen: An Hollabrunns Dorfschulen in Breitenwaida und Eggendorf wird nicht gerüttelt, verspricht die Stadtregierung. Das ist jetzt gerade im Fall von Breitenwaida aufgrund des Bevölkerungswachstums keine große Überraschung, aber trotzdem erfreulich, weil es in der Vergangenheit schon andere Tendenzen gab.

Verliert ein Dorf seine Schule, verliert es einen Teil seiner Identität; und die Kinder die Möglichkeit, in ihrer vertrauten Lebenswelt unterrichtet zu werden. In diesem Zusammenhang unterstreicht eine aktuelle Blitzumfrage des Nachhilfeinstituts LernQuadrat die Bedeutung von überschaubaren Lehreinrichtungen. Eine überwältigende Mehrheit wünscht sich nach positiven Erfahrungen der Coronazeit auf Dauer maximal 18 Schüler pro Klasse. Experten hoffen auf einen Weckruf. Nicht vergessen: Auch Bildungsmaximierung bedeutet einen Gewinn.