Retz , Hollabrunn , Stockerau

Erstellt am 05. Dezember 2018, 04:55

von Sandra Frank

Es fährt ein Zug nach nirgendwo. Sandra Frank über den Sprung über den eigenen Schatten.

Und da ist sie wieder, die Diskussion um die Verbesserungen auf der Nordwestbahnstrecke. Mit ihr einher kommen die Schuldzuweisungen, was unter welchem Minister alles nicht passiert (ist). Davon hat niemand etwas. Am wenigsten die Pendler, die Tag für Tag hoffen, einen Sitzplatz zu bekommen. Die hoffen, dass ihr Zug pünktlich abfährt. Die hoffen, dass auf der Strecke kein Gegenzug abgewartet werden muss.

Man müsste jetzt anpacken, über den eigenen Schatten springen und sich mit denen, die andere Lösungen für besser halten, an einen Tisch setzen. Gemeinsam mit Experten, die sagen, was möglich ist. Dazu wäre es beinahe beim Fahrplandialog in Stockerau gekommen. Aber eben nur beinahe. Weil nicht alle von dem Termin wussten. Die Experten waren sicher auf hitzige Diskussionen vorbereitet. Und solche wären sicher besser und würden die Sache weiter vorantreiben, als die verhärteten Fronten, die gerade nur für Stillstand sorgen.