Irgendwer ist zu optimistisch. Über Vorzeichen der Gemeinderatswahl.

Von Christoph Reiterer. Erstellt am 11. Dezember 2019 (04:29)

Wie ist das eigentlich mit angesagten Revolutionen und bellenden Hunden? Sie finden nicht statt und beißen nicht, sagt der Volksmund. Das könnte bei der Gemeinderatswahl auf Göllersdorf und Hollabrunn zutreffen.

Auf die Frage, wo im Bezirk die ÖVP-Mehrheit fällt, bekommt man zuerst fast immer Göllersdorf zu hören. Die ambitionierte SPÖ will nun Stimmen von den aufgelösten Grünen grapschen und ihre fünf Mandate ausbauen. Die Ex-Grünen trauen ihrer neuen Liste, die aus Groll gegen den amtierenden Bürgermeister gegründet wurde, mindestens vier Mandate zu. Und die Blauen schätzen die Chance auf drei Mandate hoch ein. Schlussfolgerung: Entweder der ÖVP droht ein dem allgemeinen Trend völlig entgegenlaufender Absturz, oder jemand verschätzt sich hier grob.

Seltsam auch, dass sich die seit Monaten herumgeisternde (ÖVP-nahe) Liste in Hollabrunn immer noch bedeckt hält. Die Zeit wird knapp und beißen den Letzten nicht die Hunde?