Kontinuität heißt das Zauberwort. Über die Kaderplanung des SC Retz.

Von Peter Sonnenberg. Erstellt am 29. Mai 2019 (01:32)

Schön langsam nähert sich die Landesligameisterschaft der Zielgeraden, und die Weichen für die Zukunft, sprich neue Saison, werden gestellt. Nicht anders beim SC Retz, wo Neo-Coach Robert Haas schon im innigen Austausch mit Sektionsleiter Werner Mischling ist, wie man erneut einen Kader zusammenstellen kann, der vorne mitspielt.

Dabei kam Haas – der übrigens auch gegen Gaflenz am Sportplatz war, um sich ein Bild von der Mannschaft zu machen – recht schnell zu der Erkenntnis, dass das Grundgerüst ohnehin bereits vorhanden ist. So ist es kein Wunder, dass die Vertragsverlängerungen bei Leistungsträgern wie Florian Anderle oder Paul Weissensteiner das ober ste Gebot von Mischling und Co. sind. Bis auf Tormann Erik Kindl, dessen Zukunft weiter in der Schwebe liegt, scheint das auch zu glücken – Kontinuität statt Unbeständigkeit.

Der neue Trainer Haas wird das mit Wohlwollen vernehmen, denn auch wenn er wohl mit einer eingespielten Mannschaft arbeiten wird, dürfte es dauern, bis sein neues Team all seine Ideen verinnerlicht hat. Auch da wird Kontinuität gefragt sein, ist Haas doch schon der vierte (!) neue Trainer nach dem Abgang von Langzeit-Coach Sascha Laschet 2017. Deshalb sollte hier mit demselben Weitblick gehandelt werden.