„Leebhafte“ Diskussion. Über Alphatiere, die kooperieren sollten.

Von Sandra Frank. Erstellt am 01. Juli 2020 (05:01)

Wie es aussieht, wenn zwei Alphatiere aneinandergeraten, die nicht mehr im selben Team spielen, zeigte sich in Grabern: Die zwei Leebs im Gemeinderat – einer ÖVP-Bürgermeister, der andere Ex-ÖVP-Mandatar und jetzt für die Liste „Team – Gemeinsam für Grabern“ im Gremium – nutzten jede Gelegenheit für verbale Bissigkeiten. Bleibt diese Stimmung, wird nicht viel „gemeinsam“ passieren. Klar im Vorteil ist der Gemeindechef, wenn es um Formalitäten geht. Das lässt er die Mitglieder der Liste spüren. Diese sind frustriert, weil kaum ein Antrag durchgeht.#

Zur Ehrenrettung sei gesagt: Beide Seiten signalisierten den Willen zur Zusammenarbeit, aber nie gleichzeitig. Sozialdemokrat Alfred Hofmann sprach schließlich aus, was wohl viele dachten: So kann’s nicht weitergehen. Er schäme sich sogar für das Verhalten des Gremiums.

Was am Ende nie vergessen werden sollte: Für die Bürger zählen die Taten, nicht persönliche Befindlichkeiten, die derzeit die Oberhand haben.