Minus für die Hausaufgabe. Christoph Reiterer über anhaltende Unstimmigkeit bei einer Schulsanierung.

Von Christoph Reiterer. Erstellt am 03. Oktober 2018 (04:37)

Mehr als ein halbes Jahr ist es her, dass Uneinigkeit im Schmidatal herrschte, was die fällige Sanierung der Neuen Mittelschule Ravelsbach betraf. Für Bürgermeister Schmid war klar, dass das Projekt durchgezogen wird. Doch aus Maissau kamen andere Töne. Dort wurde mit der Idee eines größeren Bildungszentrums über den bestehenden Sprengel (Ravelsbach, Hohenwarth-Mühlbach, Maissau) kokettiert. Ein Gedanke, der seine Berechtigung hat und reichlich Stoff für politische Debatten bietet.

Der Frühling und der Sommer vergingen und nun wurde die kostspielige NMS-Sanierung im Schulverband beschlossen. Gegen den Willen des Maissauer Vertreters. Der meint, dass man sich schon die Zeit nehmen sollte, eine großräumigere Lösung anzustreben. Ja wie viel Zeit denn noch nach bereits jahrelangen Planungen?

Ravelsbach und Hohenwarth-Mühlbach wollen wegen den Maissauern nicht länger nachsitzen. Diese erwecken den Eindruck, als wären ihnen in den letzten Monaten die Hausaufgaben zu steil gewesen. Riecht nach einem Schulwechsel.