Nur noch eine Frage der Zeit. Über das nächste Kreuzungsprojekt in Hollabrunn.

Von Christoph Reiterer. Erstellt am 19. Juni 2019 (05:40)

Zu den emotionalsten Themen, die eine Gemeinde so zu bieten hat, zählt der Straßenverkehr. Die einzige Ampelkreuzung Hollabrunns – mittlerweile übrigens adaptiert – ist ein Wahnsinn, weil sie unfallträchtig ist. Die Kreisverkehre der Stadt sind ein Wahnsinn, weil eigentlich eh fast alle zu deppert sind, diese richtig zu benutzen. Die „Graf-Kreuzung“ (Wienerstraße-Aumühlgasse-Aignergasse), zu schulischen Stoßzeiten ein verlässlicher Staupunkt, ist auch ein Wahnsinn, weil da weder Ampel noch Kreisverkehr ist. Ein böser Unfall dort sorgte jetzt wieder für Gesprächsstoff.

Weniger emotional betrachtet, dürfte der Unfall einem Anfängerfehler geschuldet gewesen sein und hatte zuletzt der eben fertiggestellte Kreisverkehr beim nahe gelegenen neuen Kindergarten („Redl-Kreuzung“) Priorität. Dieser Kindergarten und die weiteren Wohnungen, die in dem Grätzl gebaut werden, sind die Gründe, warum die „Graf-Kreuzung“ die nächste sein wird, die eine bauliche Veränderung erfährt.