Recht knifflige Haus-Aufgabe. über die Bauland-Nachfrage im Bezirk Hollabrunn.

Von Christoph Reiterer. Erstellt am 21. Juli 2021 (05:33)

Es ist ein ganz schöner Spagat, den die Gemeinden hinlegen müssen, wenn es um die Erschließung von Bauland geht. Gerade im Bezirk Hollabrunn, wo die Nachfrage von Bauwerbern rasant zunimmt.

Auf der einen Seite kämpfen Orte um Zuzügler, um ihre Infrastruktur zu erhalten. Auf der anderen Seite treibt die steigende Nachfrage die Preise in die Höhe, was Einheimische eher nur dann freut, wenn sie selbst davon profitieren. Schaffen es Gemeinden nicht, Baulandreserven für die ansässige Bevölkerung zu bieten, hagelt es ebenfalls schnell Kritik.

Zu starkes Wachstum wird in den Orten natürlich genauso verurteilt. Dazu kommt die Frage der Zeitspanne des Bauzwangs. Die Bürgermeister sind gefordert, Fingerspitzengefühl zu beweisen.

Übrigens: Gerade einmal zwei Jahre ist es her, dass in Hollabrunn debattiert wurde, ob ein Quadratmeter-Preis von 100 Euro in Breitenwaida zu teuer ist. Heute würde die Frage eher lauten, ob es nicht eine Okkasion ist.