Showdown statt Shutdown. Über Zeichen, dass Hollabrunns Zentrum nicht baden geht.

Von Christoph Reiterer. Erstellt am 05. August 2020 (03:18)

Rund 3.500 Eintritte im Juli. Hut ab! Angesichts der Coronasituation ist das ein richtig gutes Ergebnis für das Hollabrunner Freibad und eine Bestätigung für die Gemeinde, dass es gut war, hier wieder Geld in die Hand zu nehmen. Und das, obwohl die Privatpool-Bauer einen weiteren Anstieg der Nachfrage vermeldeten; was die Zahl jener, die heuer ausnahmsweise das Freibad dem südländischen Strandbad vorzogen, wohl aufwiegt.

Es ist aber sicher auch ein Resultat des Zuzugs, den Hollabrunn gerade erfährt und dessen Fahnenstange noch lange nicht erreicht scheint. Das wiederum nährt die Hoffnung, dass sich die gewünschten Mieter für die Innenstadt-Projekte von Architekt Grimus („Mittendrin 2020“) und Friedenswerk („Living City“) finden und die Fußgängerzone ihrem Namen in absehbarer Zeit endlich wieder gerecht wird. „Über kurz oder lang“, ist auch Grimus überzeugt. Wäre ja zu schön, wenn dem Shutdown ein Showdown der Projekte folgt.