Hollabrunn

Erstellt am 13. Juni 2018, 05:05

von Christoph Reiterer

Und sie bewegen sich doch …. Christoph Reiterer über die Polit-Debatte rund um den Kunstrasenplatz.

Im Zuge der politischen Auseinandersetzung rund um die mögliche Sanierung des Kunstrasenplatzes in der Hollabrunner Aumühlgasse bezeichnet Studentenheim-Chef Karl Schörg einen Aspekt der SPÖ-Kritik als Themenverfehlung: Der rote Stadtparteiobmann Friedrich Dechant prangert nämlich an, dass der Platz nicht abgesperrt sei und von Jugendlichen in der Freizeit benutzt werde.

Abgesehen von den Nebengeräuschen, dass regelmäßige Beschädigungen an einer durchgehenden Umzäunung praktisch nicht zu verhindern sind und eine offene Seite im Winter für die Schneeräumung dienlich ist, stellt sich tatsächlich die Frage, ob ein „Eiserner Vorhang“ eine gute Botschaft wäre; wo wir die Langzeitfolgen von Bewegungsmangel und teilweise bereits krankhafter Abhängigkeit von Online-Medien ohnehin schon heute fürchten müssen.

Regeln sind wichtig, doch es sollte das letzte Problem sein, falls Jugendliche ihre Freizeit auf der Sportstätte verbringen wollen und es klingt auch nicht nach sozialdemokratischem Zugang, hier Schloss und Riegel anbringen zu wollen.