Weil‘s immer schon so war. Über Spekulationen, die die ÖVP weiter auslöst.

Von Christoph Reiterer. Erstellt am 15. Mai 2019 (05:31)

Dass Alexander Rausch nun zum Gemeindeparteiobmann der Hollabrunner ÖVP gewählt wurde, ließ in der Stadt neue Spekulationen aufkommen, dass der amtierende Vizebürgermeister Alfred Babinsky die Schwarzen vielleicht doch nicht als Spitzenkandidat in die Gemeinderatswahl 2020 führen wird. Warum? Weil‘s immer schon so war, dass der Bürgermeister der Gemeindeparteichef war. Womit, nur so nebenbei erwähnt, davon ausgegangen wird, dass die ÖVP auch nach dem Abtritt von Erwin Bernreiter ganz selbstverständlich wieder den Bürgermeister stellen wird.

Die 100-prozentige Zustimmung für Babinsky als Vizeparteichef und dessen Reaktion, dadurch weiteren Auftrieb zu verspüren, lassen allerdings nicht darauf schließen, dass die ÖVP Hollabrunn hier noch einen internen Schwenk vornimmt. Vielmehr ist es – ob gewollt, oder auch nicht – auch nach außen hin ein Zeichen, dass es vernünftig ist, die Last der politischen Verantwortung auf mehreren Schultern zu verteilen.