XXL-Hundezone gibt‘s keine. Christoph Reiterer über ein bisschen Neid, der Hollabrunn schon guttäte.

Von Christoph Reiterer. Erstellt am 21. Februar 2018 (05:17)

Dass SPÖ-Stadträtin Elke Stifter weiter an der Idee festhalten will, am nunmehr verwaisten Waldsportplatz eine weitläufige und idyllisch gelegene Zone für Hunde, Herrln und Frauerln einzurichten, ist gut gemeint.

Spätestens jetzt, da ÖVP und Liste Scharinger in freundschaftlicher Verbundenheit eine Aufwertung der bestehenden Hundezone in der Aumühlgasse/Weisleinstraße verkündeten, wandert dieser Waldsportplatz-Wunsch jedoch endgültig ins Reich der Träume. Der Roten ob des netten Gedankens einer XXL-Hundezone gleich Populismus vorzuwerfen, ist aber doch ein wenig zu laut geknurrt.

Erfolgreicher könnte sich die Opposition allerdings in den Kunstrasenplatz in der Aumühlgasse verbeißen, der dem Verfall preisgegeben und nun nicht mehr vermietet wird. Es war eine der wenigen Einrichtungen, um die Hollabrunn bislang über die Bezirksgrenzen hinaus beneidet wurde. Dass ein aufgemotzter Kunstrasen keinen Mehrwert bringen würde, ist kaum vorstellbar. Aber womöglich wurde dieser Zug schon verpasst. Schade drum.