Lokalpolitische Tele-Vision. Über die Idee eines Teleworking-Centers in Hollabrunn.

Von Christoph Reiterer. Erstellt am 07. April 2021 (04:21)

Die Hollabrunner Bürgerliste stellte im Liegenschaftsausschuss den Antrag, dass „die Gemeinde“ ein Konzept für ein Teleworking-Center erarbeiten soll. Grundsätzlich zukunftsweisend – und nicht neu: Die Landes-ÖVP propagiert, nicht genützte Flächen von Gemeinden als flexible Büroräumlichkeiten für Home-Office zur Verfügung zu stellen. „Dorf-Office“ nennt sie das Modell. ÖVP-Zustimmung gab’s im Hollabrunner Ausschuss trotzdem nicht.

Das liegt zum einen daran, dass die Antragsflut der Liste Scharinger ein wenig an den Nerven der Mitstreiter zehrt und zu einer gewissen Unübersichtlichkeit führt. Andererseits erscheinen die von der Bürgerliste vorgeschlagenen Volksschulgebäude, die frühestens Ende 2023 frei werden, etwas überdimensioniert. Zudem macht es Sinn, abzuwarten, wie sich der privat geplante Coworking-Space in der Stadt entwickelt.

Früher oder später wird das Thema aber auch in Hollabrunn konkret werden. Mitsamt der Frage: Wer hat’s erfunden?