Aufpassen vor Abwärtsspirale. Über den Fehlstart der Hollabrunner Handballer.

Von Peter Sonnenberg. Erstellt am 11. September 2019 (02:14)

Das tat weh! Nicht nur, dass sich UHC-Manager Gerhard Gedinger nach der – auf dem Papier – klaren Derbyniederlage gegen Korneuburg aus dem Lager des „Erzrivalen“ einiges anhören konnte, sondern es war damit der missglückte Auftakt perfekt. Nur ein Punkt aus zwei Spielen gegen zwei Teams, die nicht unbedingt zu den Titel anwärtern zählen, ist viel zu wenig für die Ansprüche des Vizemeisters der Vorsaison. Das Wort Fehlstart wird zwar völlig zu Recht nicht in den Mund genommen, was nach zwei von 18 Partien des Grunddurchgangs auch etwas komisch anmuten würde, dennoch schrillen in der Bezirkshauptstadt ein wenig die Alarmglocken.

Warten doch jetzt die St. Pöltner Falken, aktuell im Höhenflug, und danach das steirische Top-Team – und HLA-Absteiger – Leoben. Gelingt bis dahin nicht die Trendwende, dann wäre der Fehlstart perfekt. Und dann könnte, was Gedinger am meisten fürchtet, der Kopf zum entscheidenden Nachteil für die Hollabrunner werden.

Denn wie schnell man im Sport in eine Abwärtsspirale kommen kann, das hat der UHC in der Vergangenheit schon das eine oder andere Mal erfahren müssen. Grund zur Panik gibt es noch keine, aber einfach zur Tagesordnung überzugehen, wäre genauso fahrlässig.