Daumendrücken ist angesagt. Über den 1. Klassen-Abstiegskampf.

Von Peter Sonnenberg. Erstellt am 26. Februar 2020 (02:14)

Im Bezirk steht Landesligist Retz an der Spitze der Fußball-Nahrungskette, dann folgt mit Respektabstand Gebietsligist Wullersdorf. Und dann wären noch die vier 1. Klasse-Vereine Heldenberg, Ziersdorf, Göllersdorf und Obritz, die eines gemeinsam haben: Sie befinden sich in akuter Abstiegsgefahr.

Während die Ziersdorfer und Heldenberger in der Nordwest-Mitte abgeschlagen am Ende der Tabelle liegen, schaut es bei den Göllersdorfern und Obritzern im Nordwesten fast genauso aus. Nur der SVG liegt knapp über dem Strich. Für den Bezirk wäre es so oder so fatal, wenn gleich alle vier Vereine wieder in die 2. Klasse müssten.

In den letzten Jahren gab es nämlich so gut wie keine Anlaufstelle für junge, hoffnungsvolle Talente aus den unteren Klassen. Entweder hieß es gleich ab zu den Retzern, wo einige hochveranlagte Kicker scheiterten bzw. nicht richtig in Tritt kamen, oder man musste über die Bezirksgrenze. Der Sprung zwischen unterklassigen Vereinen und der Spitze war schlicht und einfach zu groß. Ohne 1. Klasse-Vereine im Bezirk würde das ganze Problem noch weiter verschärft werden. Deswegen ist kollektives Daumendrücken angesagt. Davon würde die gesamte Region profitieren.