Die Chance beim Schopf packen. Über die Hollabrunner Handballbundesligaherren.

Von Peter Sonnenberg. Erstellt am 19. Februar 2020 (02:17)

Die Handballbundesliga – inklusive dem UHC Hollabrunn – kommt einfach nicht zur Ruhe. Kurz nach dem Faustschlag von Bad Vöslaus Augustas Strazdas gegen UHC-Spielmacher Patrick Prokop brauten sich die nächsten dunklen Wolken am Horizont zusammen. Konkret geht es um die letzte Woche bekannt ge wordene Fusion zwischen Trofaiach und Bruck, in dessen Folge schon jetzt die besten Trofaiacher Spieler zum oberstei rischen Konkurrenten wechseln könnten. Wobei die Betonung – Stand jetzt – auf „könnten“ liegt.

Zwar soll das laut Nachfrage von UHC-Manager Gerhard Gedinger doch erst im Sommer passieren, ganz traut er dem Braten aber nicht. Bis zum Ende der Transferzeit am 1. März heißt es deshalb noch zittern.

So oder so sollten die Weinviertler schauen, den großen Traum vom HLA-Aufstieg schon diese Saison zu realisieren. Denn mit dem neuen steirischen „Powerhouse“, angeführt von Ex-Minister Jörg Leichtfried als Präsident, und großer wirtschaftlicher Potenz, wird in den nächsten Jahren zu rechnen sein – nicht nur in der Bundesliga, sondern auch in der HLA.

Ein Aufstieg ist ohnehin nur schwer zu planen, mit solchen Gegnern noch mehr. Deshalb gilt es heuer, die große Aufstiegschance unbedingt zu nutzen. Leichter wird’s nicht.