Die Perspektive ist gut wie nie. Über die Hollabrunner Eishockeyherren.

Von Peter Sonnenberg. Erstellt am 22. Januar 2020 (02:19)

Noch schöner als der klare Heimsieg der Hollabrunner Eishockeyherren gegen Gars zum Saisonauftakt war die Nachricht, dass die Kunsteisbahn in der Bezirkshauptstadt vergrößert – und somit endlich meisterschaftstauglich wird. Für die „Wild Hogs“, auf Deutsch Wildschweine, um Obmann Günter Hasenberger wäre das eine Erlösung. Nachdem man seit Jahren schon vehement darauf drängt, um den Spielern im Verein – insbesondere dem Nachwuchs – endlich eine Perspektive bieten zu können.

Denn ein paar Freundschaftsspiele im Jahr ohne wirklichen Wettbewerbsdruck sind keine wirklich attraktive Option für die Nachwuchsspieler aus dem Bezirk. Oft blieb ihnen nur der Wechsel ins Waldviertel oder zum größten Verein des Weinviertels aus Stockerau. Diese rieben sich jahrelang die Hände, gut ausgebildete Kinder und Jugend liche zu bekommen. Und diese gibt es ja in der Bezirkshauptstadt genug, aktuell knapp 30. In einer Sportart wie Eishockey eine ganze Menge.

All das soll ab 2021 der Vergangenheit angehören und die „Wild Hogs“ sind jetzt noch mehr motiviert den Standort Hollabrunn längerfristig im NÖ-Eis hockey zu etablieren.

Der Weg dorthin ist noch lange, aber die Perspektive dafür so gut wie nie.