Diese Investition ist Gold wert. Über die Weitsicht der Hollabrunner Handballer.

Von Peter Sonnenberg. Erstellt am 28. August 2019 (02:13)

Wenn am Samstag die neue Handball-Bundesligasaison für den UHC Hollabrunn losgeht, richten sich alle Augen wieder auf Kapitän Anze Kljajic und Co. Nach dem Finaleinzug im Vorjahr soll es heuer mit dem lang ersehnten HLA-Aufstieg klappen. Im Schatten der Kampfmannschaft werken Manager Gerhard Gedinger und sein Team schon länger daran, die Bezirkshauptstadt auf allen Ebenen für die oberste Spielklasse tauglich zu machen – ganz besonders im Nachwuchs.

Die Verpflichtung der ehe maligen Top-Spieler Peter Schildhammer und Milan Ivanovic waren nur die letzten zwei Ausrufezeichen. Damit setzt man einen weiteren nachhaltigen Schritt in Richtung inten sive Nachwuchsförderung bzw. -ausbildung und ist dort mittlerweile sehr breit aufgestellt. Dabei wird viel Wert auf eine profunde Ausbildung der jungen Spieler gelegt, was nur mit qualitativ hochwertigen Trainern geht bzw. Sinn macht.

Der Hintergedanke ist klar: Egal ob es diese Saison mit dem HLA-Aufstieg klappt oder erst in ein paar Jahren, mittel- und langfristig sollen möglichst viele Talente an beide Bundesligaspielbetriebe herangeführt werden. Da braucht es zwar Geduld, aber diese Investitionen werden sich auf lange Sicht ganz sicher rentieren.