Eintauchen in andere Welt. Über das Afrika-Abenteuer der zwei Retzer Kicker.

Von Peter Sonnenberg. Erstellt am 07. August 2019 (01:28)

Viele Menschen assoziieren mit Afrika schnell die Begriffe Armut, Hunger, Krieg und Elend. Vielerorts trifft das auch zu, aber der Kontinent ist so viel mehr als nur das. Zumindest wenn man sich die Mühe macht, sich mit ihm zu beschäftigen und in ihn einzutauchen – so wie es die Retzer Kicker Paul Weissensteiner und Florian Anderle taten. Dann bekommt man ein Bild, das nicht ganz zu den Vorur teilen hierzulande passt. Eines ist aber gleich, egal ob in Retz oder in Mombasa: die Leidenschaft für den Fußball.

Er begeistert und verbindet Menschen, egal wo sie herkommen. Ungefähr dieselbe Anzahl der Kids in Kenia findet Manchester United oder den FC Liverpool toll wie hier in Österreich. Dieselbe Begeisterung, wenn in Lokalen gemeinsam geschaut wird – dort der Afrika-Cup, hier die EM. Dieselben Emotionen auf dem Feld, egal ob man Swahili versteht oder nicht.

Zurück beim SC Retz war die erste Frage der Mitspieler von Weissensteiner und Anderle nicht, wie es in Afrika so war, sondern wie gut die Afrikaner dort kicken. Fußball verbindet, egal wo er gespielt wird. Und ist die perfekte Möglichkeit, über den Tellerrand zu schauen, um Bewusstsein für andere, weitaus größere Probleme zu schaffen.